Wie Lange Dauert Es Bis Man An Grippe Ausbricht
Aktualisiert: 23.09.2021 - 15:29
Jahreszeit der Infekte Inkubationszeit bei Erkältung: Wann wird man eigentlich krank?
Grippe und Grippeschutz
Grippe und Grippeschutz
Fieber, starkes Unwohlsein und heftige Gliederschmerzen – das sind wohl die schwerwiegendsten Symptome einer Grippe oder auch Influenza genannt. Finden Sie Antworten auf all Ihre Fragen rund um das Thema Grippe in unseren Videos.
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Stecken Sie alle Familienmitglieder an, wenn Sie hustend und schniefend im Haus herumlaufen – oder sogar schon davor? Nicht unbedingt. Die Inkubationszeit bei einer Erkältung ist meist sehr kurz – doch wie kurz genau?
Es heißt ja immer: "Eine Erkältung kommt drei Tage, bleibt drei Tage und geht drei Tage". Aber was ist dran an dieser Bauernweisheit? Wie lange die Inkubationszeit bei einer Erkältung ist und wie lange man andere anstecken kann: Wir sind der Sache auf den Grund gegangen.
Inkubationszeit bei Erkältung: Wann Sie besser aufpassen sollten
Gerade wenn es draußen nass und kalt ist, schniefen viele Menschen wieder an allen Ecken der Stadt, in öffentlichen Verkehrsmitteln, in Kindergärten und Schulen oder auf der Arbeit: Erkältungen ziehen sich durch das Land wie, ja, eine Krankheit.
Im Schnitt haben Erwachsene pro Jahr rund zwei- bis viermal mit einem Infekt zu kämpfen, Kinder sogar sechs- bis zehnmal – ganz einfach, weil das Immunsystem in jungen Jahren noch nicht so abgehärtet ist.
Während der Coronavirus-Pandemie haben wir das Problem etwas seltener, dass uns mal wieder eine kränkelnde Kollegin seitlich auf die Tastatur niest oder der Nachwuchs mit dick geschwollener Nase aus dem Kinderhort kommt. Doch mit den Öffnungen aufgrund der fortschreitenden Impfungen ahnen wir schon: die Erkältungswelle dürfte in diesem Jahr wieder schlimmer ausfallen als 2020. Und wenn die Erkältungsviren dann unterwegs sind und sich den Weg von Nase zu Nase und Rachen zu Rachen bahnen? Wie lange wird es wohl dauern, bis die Krankheit bei einem selbst ausbricht? Und ab wann ist man eigentlich ansteckend? Gerade die Antwort auf die letzte Frage verblüfft.
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Vorsicht in den ersten Tagen
Die größte Ansteckungsgefahr geht nämlich nicht etwa dann vom Erkrankten aus, wenn der so richtig mit schleimigem Auswurf zu kämpfen hat, sondern in der Zeit davor – nämlich zu Beginn der Symptome, wenn der Kopf brummt und uns richtig kalt ist, respektive sogar schon davor.
Denn die Inkubationszeit bei Erkältung beträgt etwa zwei Tage – manchmal weniger, manchmal aber auch mehr. Und auch nicht jeder, der sich ansteckt, wird tatsächlich krank.
Wissenschaftler:innen vermuten, dass infizierte Menschen bereits ein bis zwei Tage vor Ausbruch der Symptome ansteckend sind. Dieses Phänomen kennen wir vom Coronavirus Sars-CoV-2 – auch hier sind sich Forschende mittlerweile fast sicher, dass die größte Ansteckungsgefahr in den wenigen Tagen vor Symptomausbruch besteht.
Bei der Erkältung, also dem grippalen Infekt, ausgelöst durch diverse Erkältungsviren (wo übrigens auch diverse harmlosere Coronaviren zuzählen können), zeigt sich die größte Gefahr aber etwa in den ersten zwei bis drei Tagen nach Ausbruch der Beschwerden – also dann, wenn es dem Erkrankten mit Frieren, Kopf- und Gliederschmerzen meist richtig schlecht geht. Blöd dabei: In dieser Zeit macht sich die Nase gerne durch lautes und Tröpfchen- sowie Aerosol-haltiges Niesen bemerkbar. Und diese fein verteilten Flüssigkeiten, die mit großer Wucht auf andere treffen können, sind besonders ansteckend. Gebremst werden können sie übrigens durch eine Maske. Die senkt damit auch die Infektionsgefahr, die von Erkältungsviren ausgeht.
Egal wann: auf Hygiene achten
Der Verlauf der Erkältung hat drei Phasen und ist bei den meisten Menschen ähnlich. Sobald die Nase verstopft ist und der Schleim langsam abgehustet werden kann, ist die Ansteckungsgefahr meist etwas geringer, vermuten die Expert:innen – was aber nicht heißt, dass man anderen dann keine Viren mehr mitgeben kann. Auch im dann ausgeschnäuzten und ausgehusteten Schleim tummeln sich noch eine ganze Menge Erreger, weshalb auf Hygiene geachtet werden sollte – auf beiden Seiten: beim Erkrankten und beim noch Gesunden, der sich schützen will.
Denn Erkältungsviren können sich auch über angefasste Gegenstände verteilen. Solange ein mit Erkältungsviren infizierter Mensch diese Viren durch Ausscheidungen, also Niesen, Husten, Schnäuzen und Co, verteilen kann, ist er auch wahrscheinlich ansteckend – rund eine Woche lang jedenfalls. Menschen mit schwachem Immunsystem können aber auch länger ansteckend sein.
Wer arbeiten geht oder anderweitig unter Menschen muss, sollte sich also überlegen, wie sehr die Mitmenschen darunter leiden sollten. Generell gilt derzeit sowieso: Bei Erkältungsbeschwerden, die auch auf Covid-19 hindeuten können: bitte zu Hause bleiben. Lässt es sich wirklich nicht umgehen, raus in die Öffentlichkeit zu müssen, etwa zum Arztbesuch, gibt es aber ein paar kleine Tricks, die Virenverbreitung zumindest einzuschränken:
- Regelmäßig richtig Hände waschen – mit Seife!
- In die Armbeuge niesen und husten.
- Genutzte Oberflächen regelmäßig desinfizieren.
- Sich weitgehend von anderen fernhalten – kein direkter Körperkontakt!
Das alles klappt natürlich nur, wenn die Inkubationszeit der Erkältung schon vorbei und die ersten Symptome da sind. Wer vorher Viren verteilt, muss darauf hoffen, dass das Gegenüber gegen Erkältung vorgebeugt hat und mit einem guten Immunsystem ausgestattet ist.
Richtiges Händewaschen ist aber immer eine gute Idee. Und sich zu schonen übrigens auch. Dann reduziert sich vielleicht sogar die Dauer der Erkältung, und die Symptome verschwinden schneller. Außerdem können so schwere Komplikationen durch einen verschleppten Infekt, etwa Lungenentzündung oder eine gefährliche Herzmuskelentzündung, verringert werden – und Sie stecken weniger Leute an, einfach weil sie im warmen Bett liegen, statt unterwegs zu sein.
Wie Sie sich vor Infekten schützen, sehen Sie auch im Video:
Hausmittel gegen Schnupfen oder aber Infekte natürlich zu heilen hilft oft, denn Erkältung ist immer ein Problem der Symptome – die Viren selbst muss der Körper allein bekämpfen. Aber nicht alle Hausmittel gegen Erkältung helfen, manche sind auch ein Mythos. Der beste Schutz ist immer noch: gar nicht erst krank werden – und Abhärtungsmethoden gegen Erkältung gibt es ein paar vielversprechende.
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Source: https://www.bildderfrau.de/gesundheit/article215908073/Inkubationszeit-bei-Erkaeltung-wie-lange.html
Posted by: wallenplancen1961.blogspot.com

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